Ende April, ich versuche einen Ableger zu bilden

In eine leere Zarge habe ich aus dem Österreich Volk, was momentan den agilsten Eindruck macht, eine mit frischen Stiften (Eiern), verdeckelten Brutzellen, Futterzellen und ansitzenden Pflegebienen eine Wabe entnommen und in eine Leerzarge mit Gitterboden gehängt. Die Brutwabe kommt ganz auf die Seite und danach eine Mittelwand und da ich erst Anfänger bin und keine Futterwaben vom Vorjahr übrig habe, benutze ich eine leere Milchtüte, stecke ein paar Ästchen rein und fülle sie mit Weizenbier .… quatsch Weizensirup. Die Sirup-Tüte stelle ich ganz nah an die Mittelwand und mit einem kleinen Ästchen lege ich feine Futterspuren auf die Mittelwand und die nebenliegende Brutwabe. Vorsichtig machen, denn wenn der Sirup unten rausläuft steht ruck-zuck das Nachbarvolk zum Essenfassen an der Tür! Eigentlich sollte das Ablegervolk (es wird einmal „Frankreich“ heißen) mindestens 4 Kilometer vom Bienenstand entfernt aufgestellt werden, damit die Bienen nicht ins alte Volk zurückkehren. Da ich aber keinen anderen Stand habe stelle ich sie für 3 Tage und Nächte in den Keller….. das soll auch funktionieren. Am vierten Tag kommen sie wieder zu den anderen Völkern auf den Bienenstand und dann heißt es ….. warten. Die selbe Prozedur führe ich mit dem Deutschland Volk durch um daraus „Italien“ zu erschaffen.